Die Modellierung des Antriebs ist ein zentraler Bestandteil präziser CFD-Simulationen im Schiffbau. In diesem Video zeigen wir, wie sich mit dem Actuator Disk Modell in Fidelity Fine Marine realistische Propeller-Hull-Interaktionen effizient simulieren lassen.
Im Fokus steht die Einrichtung einer Self-Propulsion-Simulation, bei der die Actuator Disk mit einer Open Water Curve (kT, kQ, J) kombiniert wird. Diese Methode ermöglicht eine realitätsnahe Abbildung der Propellerkräfte, ohne den Propeller vollständig geometrisch auflösen zu müssen. Dadurch lassen sich Rechenzeit und Simulationsaufwand deutlich reduzieren, während gleichzeitig eine hohe Genauigkeit erhalten bleibt.
Was Sie erwartet
Schritt für Schritt werden die wichtigsten Arbeitsschritte erläutert – vom Download der Demo Cases über die Netzgenerierung (Meshing) und den Widerstands-Setup bis hin zur Konfiguration der Body-Force-Optionen und der Einbindung der Open-Water-Daten. Abschließend wird gezeigt, wie die Simulation ausgewertet und das Nachstromfeld (Wake Flow) analysiert werden kann.
Das Video richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Fidelity Fine Marine-Anwender. Dank der Zeitstempel können einzelne Themen gezielt aufgerufen werden und dienen somit auch als praktisches Nachschlagewerk für zukünftige Projekte.